Social Media Guide
Reichweite
Durch eine aktive Präsenz auf den sozialen Plattformen können Unternehmen eine breite Zielgruppe ansprechen und somit die Reichweite erhöhen. Insbesondere durch gezieltes Content Marketing können Unternehmen auf sich aufmerksam machen und das Interesse potenzieller Kunden und Mitarbeiter wecken.
Interaktion
Die sozialen Netzwerke bieten Unternehmen die Möglichkeit, direkt mit potenziellen Kunden und Mitarbeitern in Kontakt zu treten und eine Beziehung aufzubauen. Durch das Teilen von relevanten und interessanten Inhalten können Unternehmen ihr Fachwissen unter Beweis stellen und als vertrauenswürdiger Partner wahrgenommen werden.
Welche Plattform ist die richtige für dein Ziel
Linkedin
Der Place-to-be für Employer Branding, Recruiting und B2B-Kontakte. Hier kannst du dich als Unternehmen positionieren, Einblicke ins Team geben und aktiv nach passenden Bewerber und Bewerberinnen suchen. Auch für B2B-Kundengewinnung ist Linkedin Gold wert – vorausgesetzt, dein Content bringt Mehrwert.
Linkedin
Der Place-to-be für Employer Branding, Recruiting und B2B-Kontakte. Hier kannst du dich als Unternehmen positionieren, Einblicke ins Team geben und aktiv nach passenden Bewerber und Bewerberinnen suchen. Auch für B2B-Kundengewinnung ist Linkedin Gold wert – vorausgesetzt, dein Content bringt Mehrwert.
Instagram
Ideal, um Emotionen zu wecken und visuell zu erzählen. Produkte, Menschen, Team – alles, was sich gut inszenieren lässt, funktioniert hier. Instagram ist auch ein guter Touchpoint für Employer Branding. Kurzform-Videos (Reels!) laufen hier richtig gut.
TikTok
Hier zählt Kreativität, Schnelligkeit und Authentizität. Wenn du eine junge Zielgruppe ansprechen willst (Azubis, junge Talente), kommst du an Tik Tok nicht vorbei. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, einen echten Einblick zu geben – mit Humor, Relevanz und Mut zur Meinung.
Das passende Format
Vlogs
Bei Vlogs geht es darum, einen Prozess zu dokumentieren. Wichtig: Hier wird keine Situation gestellt! Man zeigt authentisch, wie es wirklich vorgeht. Die Umsetzung kann dabei ganz einfach sein: Du bekommst eine neue Maschine geliefert? Dann filme die Anlieferung und lass einen Mitarbeiter erklären, warum diese Maschine wichtig ist und welche Vorteile sie hat. Oder wenn du neues Equipment für das Team gekauft hast, zeige, wie ein Mitarbeiter das Paket entgegennimmt, auspackt und einrichtet.
Interviews
Egal, ob im Vertrieb oder bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter: it's a people game. Es geht also immer um den Menschen dahinter. Gebe diesen Menschen eine Plattform und stelle sie vor. Die Fragen im Interview müssen dabei nicht immer einen Bezug zur Arbeit haben, sondern können auch privater Natur sein. Ganz nach dem Motto: „Hey, der mag die Serie auch? Cool, der ist mir sympathisch."
Behind the Scenes
Der Klassiker: Hier geht es darum, deinen Followern einen Einblick ins Unternehmen zu geben. Es geht dabei nicht darum, dass das Bild oder Video die höchste Qualität hat, sondern ein authentischer Einblick in das Alltagsgeschehen gegeben wird. Beispiel: Du bist mit deinem Team Eis essen? Dann mache ein Selfie und poste dieses.
Wissens-/ Beratungsbeiträge
Menschen mögen Experten in ihrem Gebiet. Zeige dein Wissen, indem du Fragen aus typischen Beratungsterminen in Form von Videos oder Grafiken in den sozialen Netzwerken beantwortest. So sorgst du dafür, das Vertrauen deiner Follower zu gewinnen.
Live gehen
Um live zu gehen, hat es früher ein ganzes Team gebraucht: Für die Moderation, die Kamera, den Ton etc.. Heute kannst du auf fast jeder Plattform mit dem Smartphone ganz einfach selbst und ohne großen Aufwand online gehen und wirklich ganz eng – mit den Followern interagieren.
Interaktionsbeiträge / Q&A
Frage deine Follower gezielt nach ihrer Meinung in den Kommentaren, denn die sozialen Netzwerke sollen für einen Dialog sorgen und keinen Monolog darstellen. Das gezielte Auffordern zum Kommentieren führt dazu, dass Follower diese Chance gern nutzen.
Klassische Image-/Infobeiträge
Du hast ein neues Produkt, Teammitglied oder geänderte Öffnungszeiten? Dann zeige es und erzähle es deinen Followern, denn sie können nicht riechen, wenn du etwas Neues anbietest. Der klassische Image- und Infobeitrag darf im Plan nicht fehlen.
Memes
Ein Meme ist ein kulturelles Phänomen in Form eines Bildes, Videos oder Textes, das sich schnell verbreiten kann und oft humorvoll oder satirisch ist. Memes sind der kreative Weg, um komplexe oder abstrakte Ideen zu kommunizieren oder auf humorvolle Weise eine bestimmte Botschaft zu vermitteln.
Kurzform-Video = maximale Sichtbarkeit
Kurze, dynamische Videos lassen sich auf Instagram Reels. Tik Tok, Facebook Reels, YouTube Shorts und sogar auf Linkedin teilen. Diese Formate sind ideal, um Inhalte schnell, unterhaltsam und visuell ansprechend zu transportieren. Aber Achtung: Nicht jede Plattform spricht dieselbe Zielgruppe an. Während TikTok jung, kreativ und schnell ist, erwarten Linkedin-Nutzer und Nutzerinnen eher fachliche Tiefe und Professionalität. Es lohnt sich also, die Inhalte leicht zu variieren je nach Plattform.
Die Formate richtig einsetzen
Vlogs
Format: Video. Content Ziel: Der Zweck ist es, authentische Einblicke zu geben und interne Prozesse zu dokumentieren. KPI Ziel: Ziel ist die Steigerung der Reichweite. Anteil: Dieses Format sollte 2 von 10 Beiträgen ausmachen. Beispiel: Du/dein Team richtet neues Equipment ein, das gekauft wurde, um besser arbeiten zu können.
Behind the Scenes
Format: Bild, Grafik, Video. Content Ziel: Der Zweck ist es, einen authentischen Einblick in das Unternehmen zu geben. KPI Ziel: Das Hauptziel ist die Steigerung der Impressionen. Anteil: Dieses Format sollte 2 von 10 Beiträgen ausmachen. Beispiel: Du postest Fotos von eurem Teamevent.
Interviews
Format: Video. Content Ziel: Der Inhalt soll einen authentischen Einblick geben und das Vertrauen der Follower steigern. KPI Ziel: Ziel ist die Steigerung der Reichweite. Anteil: Dieses Format sollte 2 von 10 Beiträgen ausmachen. Beispiel: Du machst ein "10 Fragen an"-Video mit jedem deiner Mitarbeiter, in dem du jeweils die gleichen Fragen stellst.
Wissens-/ Beratungsbeiträge
Format: Video + Grafik. Content Ziel: Der Inhalt soll die Expertise zeigen und dadurch Vertrauen gewinnen. KPI Ziel: Ziel ist die Steigerung der Reichweite. Anteil: Dieses Format sollte 1 von 10 Beiträgen ausmachen. Beispiel: Eine detaillierte Produkterklärung.
Live gehen
Format: Video. Content Ziel: Das Ziel ist die Steigerung der Interaktion mit den Followern. KPI Ziel: Ziel ist die Steigerung der Interaktion. Anteil: Dieses Format ist ein Zusatzbeitrag. Beispiel: "Wir beantworten eure Fragen live um 19 Uhr auf Instagram!"
Interaktionsbeiträge / Q&A
Format: Foto, Video, Grafik. Content Ziel: Der Zweck ist die Informationsübermittlung. KPI Ziel: Ziel ist die Steigerung der Impressionen. Anteil: Dieses Format sollte 1 von 10 Beiträgen ausmachen. Beispiel: "Unsere Öffnungszeiten an Weihnachten & Silvester".
Klassische Image-/Infobeiträge
Format: Foto, Video, Grafik. Content Ziel: Das Ziel ist die Steigerung der Interaktion mit den Followern. KPI Ziel: Ziel ist die Steigerung der Interaktion. Anteil: Dieses Format sollte 1 von 10 Beiträgen ausmachen. Beispiel: "Schreibe uns deine Frage in die Kommentare!".
Memes
Format: Foto + Grafik. Content Ziel: Der Inhalt soll Verständnis für die Follower zeigen und den Zeitgeist widerspiegeln. KPI Ziel: Ziel ist die Steigerung von Impressionen + Interaktion. Anteil: Dieses Format sollte 1 von 10 Beiträgen ausmachen.
Zahlen und warum sie wichtig sind
KPIs verstehen
Die Grundlagen moderner Social-Media-Analyse Die Überwachung und Analyse von Key Performance Indicators (KPIs) in sozialen Netzwerken ist ein wichtiger Bestandteil jeder Social-Media-Strategie. Moderne Analyse-Tools mit KI-Funktionen – wie DashThis, Sprout Social oder Meta Insights – können Muster automatisch erkennen und Optimierungsvorschläge machen. Jeder KPI gibt einen Einblick in die Leistung deiner Beiträge und hilft dir, deine Strategie effektiver zu erreichen. Impressionen: Zeigen die Anzahl der Views deiner Beiträge an. Eine Impression wird gezählt, wenn dein Beitrag auf dem Bildschirm eines Nutzers angezeigt wird. Wichtig: Eine Person kann mehrere Impressionen für denselben Beitrag generieren, wenn sie ihn mehrmals sieht. Reichweite: Zeigt an, wie viele Personen deinen Beitrag gesehen haben. Eine Person wird nur einmal gezählt, selbst wenn sie den Beitrag mehrmals gesehen hat. Interaktionen: Zeigen, wie oft Nutzer auf deinen Beitrag reagiert haben. Dazu zählen Likes, Kommentare, Shares und Link-Clicks. Interaktionen helfen dabei, die Reichweite und Sichtbarkeit zu erhöhen. Interaktionsrate: Gibt an, wie viele Interaktionen du im Verhältnis zur Anzahl der Impressionen erhalten hast. Eine hohe Interaktionsrate signalisiert, dass deine Beiträge bei deiner Zielgruppe gut ankommen.
KPIs auswerten
Kennzahlen richtig interpretieren und strategisch handeln Um diese Kennzahlen richtig zu interpretieren, ist es entscheidend, die eigenen Ziele und die Zielgruppe genau zu kennen. Durch den Vergleich der KPIs lassen sich Trends und Muster erkennen, um die Social-Media-Strategie anschließend anzupassen und zu optimieren. Impressionen auswerten: Eine hohe Anzahl von Impressionen zeigt, dass deine Inhalte gut ankommen. Du solltest dich bei zukünftigen Beiträgen an diesem Stil orientieren, um die Inhalte in den sozialen Netzwerken häufiger anzeigen zu lassen. Interaktionen auswerten: Likes, Kommentare und Shares geben Aufschluss darüber, wie engagierend und relevant deine Inhalte sind. Eine niedrige Interaktionsrate signalisiert, dass die Inhalte optimiert werden sollten, um mehr Engagement zu erzielen. Reichweite auswerten: Eine hohe Reichweite bestätigt, dass du viele Menschen erreichst. Eine geringe Reichweite kann darauf hindeuten, dass die Inhalte nicht relevant sind oder die Zielgruppe nicht richtig angesprochen wird. Interaktionsrate auswerten: Eine hohe Interaktionsrate zeigt, dass deine Inhalte sehr ansprechend sind und deine Zielgruppe stark engagieren. Eine niedrige Rate ist ein Hinweis darauf, dass die Inhalte eventuell nicht relevant genug sind oder die Zielgruppe verfehlt wird.
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